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Kirchenschmuck

Hubertusgottesdienste erfordern ein paar Gedanken und Entscheidungen zum Thema Kirchenschmuck.

Altar, Kruzifixus, Kanzel etc. werden nicht verbaut. Kirchenschmuck soll den Kirchraum "schmücken", nicht verschwinden lassen. Wer Wald will, soll in den Wald gehen und dort einen Freiluftgottesdienst feiern.

Hubertustag ist nicht Weihnachten. "Weihnachtsbäume" (Fichten an den angestammten Plätzen der Christbäume) als Schmuck werfen die Frage auf, " ... ob denn Weihnachten sei?".

Geweihgalerien (die "Stärksten" der letzten Hegeschau) wirken häufig wie Fremdkörper. Die Gottesdienstbesucher und -besucherinnen sollen nicht Trophäen bewerten, sondern Gottes Wort hören und auf Christi Kreuz schauen. Kreuz und Gekreuzigter sind zentrale Symbole auch in der Hubertuslegende.

Sollen Laubgehölze zum Schmuck eingesetzt werden, werden die Jägerinnen und Jäger gebeten, auch für den Abtransport zu sorgen. Die Küsterin/der Küster werden es danken.

Laubberge auf den Stufen zum Chorraum bergen eine nicht unerhebliche Unfallgefahr für Bläserinnen und Bläser und andere Akteure.

Greife auf dem Arm ihrer Falkner sind ein prächtiges Bild. Aber Vorsicht: sie kalken! Folien unter Fichtengrün vermeidet Schäden und Ärger.

Manche Bläserinnen und Bläser stehen auch während der Predigt. Ich bin der Meinung, dass zur Predigt der Mensch "ganz Ohr" sein darf. Also dürfen sich die Bläser setzen und lenken den Blick der Gemeinde nicht auf sich (und ab). 

Erlegte Tiere (Hase, Fasan, Ente etc.) an Lesepult oder gar Altar oder Kanzel können für interessierte aber jagdfremde GottesdienstbesucherInnen eine Zumutung oder Überforderung sein.

Der Abbau ist genauso sorgfältig vorzunehmen, wie der Aufbau. Was die Jäger zurücklassen, bedeutet für die Küsterin zusätzliche Arbeit.

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